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ASSECURANZVERGLEICH

Gebäudeversicherung

Viele Hausbesitzer brauchen Gewässerschaden-Haftpflicht

Viele Hausbesitzer brauchen Gewässerschaden-Haftpflicht

Wenn der Winter kommt, haben Hausbesitzer ihre Heizöltanks hoffentlich gut gefüllt. Wer mit Öl heizt, trägt allerdings ein Risiko: Wenn Heizöl unkontrolliert aus schadhaften Tanks mit einem Fassungsvermögen von oft mehreren tausend Litern sickert, können Umweltschäden in großer Höhe entstehen. Das gilt für Öltanks innerhalb des Hauses genauso wie für Tanks, die außerhalb des Gebäudes im Erdreich eingelassen sind. Trotz aller regelmäßigen Kontrollen ist kein Hausbesitzer vor solchen Schäden gefeit. Ist erst einmal Heizöl ausgelaufen, wird es richtig teuer. Wurde Erdreich und Grundwasser verseucht, sind aufwendige Schutz- und Entsorgungsmaßnahmen notwendig. Häufig ordnen Behörden das vollständige Ausbaggern des heizölbelasteten Erdreichs an, richten Gewässersperren ein und lassen Beobachtungsbrunnen bohren, um Grundwasserschäden zu verhindern. Das entsorgte Erdreich muss dann auf besonderen Deponien entseucht und endgelagert werden. Auf diese Weise können Schadenersatzforderungen von mehreren hunderttausend Euro entstehen. Die Kosten für all diese Maßnahmen werden dem Eigentümer des schadhaften Öltanks aufgebrummt – Selbst wenn er nachweisen kann, dass er seine Tanks in regelmäßigen Abständen überprüft, denn es gilt das Prinzip der Eigentümerhaftung. Für Hausbesitzer ist deshalb eine geeignete Versicherung unverzichtbar – am besten eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung mit ausreichender Versicherungssumme von mindestens einer Million Euro pauschal.


Ohne Bauleistungsversicherung kein Kredit

Ohne Bauleistungsversicherung kein Kredit

Schon bevor ein Gebäude fertiggestellt ist, kann viel passieren. Gegen Brand-, Blitzschlag- oder Explosionsschäden während der Bauphase schützt eine Feuer-Rohbauversicherung. Werden Dritte etwa durch herabfallende Teile verletzt, springt die Bauherrenhaftpflicht ein. Was aber, wenn ein Sturm das halb fertige Dach einreißt oder Unbekannte auf der Baustelle randalieren? In diesem Fall ist man mit einer Bauleistungsversicherung gut geschützt. Eine solche Police versichert alle Bauteile, Baustoffe und Bauleistungen für den Roh-, Aus- oder Umbau der im Versicherungsschein bezeichneten Immobilie – vom gerade erstellten Mauerwerk bis zum fertig eingebauten Fenster.

Mit der Bauleistungsversicherung ist man finanziell geschützt gegen unvorhersehbare Schäden etwa durch Unwetter, mutwillige Beschädigung durch Unbekannte oder durch fahrlässiges Handeln der Bauarbeiter. Auch der Diebstahl von fest eingebautem Material kann auf Wunsch in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Lose gelagerte Baumaterialen sind wegen des hohen Diebstahlrisikos im Regelfall allerdings ausgeschlossen. Die Prämie zur Bauleistungsversicherung richtet sich nach der Höhe der Bausumme. Vereinbart wird meist ein Selbstbehalt, den man als Bauherr im Versicherungsfall selbst trägt – in der Regel 10 Prozent und mindestens 250 Euro je Schadenfall. Die Dauer des Versicherungsschutzes ist in der Police geregelt, die Höchstdauer beträgt je nach Vertrag 12 bis 24 Monate. Bauleistungs-, Feuerrohbau- und Bauherren-Haftpflichtversicherung können bei vielen Anbietern günstig im Paket abgeschlossen werden, gelten sie doch als Türöffner für den Abschluss weiterer Immobilienversicherungen wie der Gebäudeversicherung, der Gebäudehaftpflicht oder der Hausratversicherung. Wichtig: Banken und Sparkassen geben ohne Nachweis ausreichender Versicherungen schon in der Bauphase gar nicht erst Kredit.


 
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